1. Kalibrierung
① Das Analysegerät muss vor der Kalibrierung auf thermische Stabilität vorgeheizt werden (Hinweis: Das Gerät muss unter Belüftung vorgeheizt werden, da sonst die Komponenten durchbrennen).
② Die Wärmeleitfähigkeit des Hintergrundgases im Standardgas sollte mit der des Messgases übereinstimmen; andernfalls muss sie korrigiert werden.
③ Der Standard-Gasdurchfluss sollte dem während des Betriebs gemessenen Gasdurchfluss entsprechen.
④ Bei der manuellen Kalibrierung ist die Einhaltung der Umschaltzeiten des Instruments unbedingt zu beachten, da es sonst zu falschen Kalibrierergebnissen kommen kann. Beispielsweise muss bei der Nullpunktkalibrierung das Nullpunktgas eingeschaltet und der Nullpunkt innerhalb einer Minute eingestellt werden. Anschließend erfolgt der Wechsel zur Bereichskalibrierung, wobei ein Zeitintervall von etwa einer Minute verbleibt. Da die Bereichskalibrierung zusätzlich eine Wartezeit von einer Minute vorsieht, ergibt sich ein Gesamtzeitintervall von etwa zwei Minuten. Diese Verzögerung berücksichtigt die vollständige Gasverdrängung und die Stabilisierung des Gasstroms im Gaspfad.
⑤ Einige Punkte, die bei einer genauen Kalibrierung korrigiert werden müssen
2. Häufige Fehler und mögliche Ursachen (siehe Tabelle 6-3)
3. Verfahren zur Untersuchung und Reparatur von wärmeleitenden Becken
Da der heizende Draht des Brückenarms, insbesondere ein blanker Draht, empfindlich und zerbrechlich ist, kann er leicht beschädigt werden. Zudem erfordert die Installation des heizenden Drahts höchste Sorgfalt; selbst geringfügige Abweichungen in Vertikalität und Exzentrizität können die Messgenauigkeit direkt beeinflussen. Daher sollte er, wenn unbedingt nötig, nicht leicht demontiert werden. Die Reparaturmethode für das Wärmeleitungsbecken ist wie folgt.
① Die Befestigungsschraube, die den Mess- und Referenzarm führt, lösen, die Zuleitung entfernen, die Druckkappe, die den Heizdraht sichert, abnehmen und den Heizdraht vorsichtig anheben. Die geschlossene Referenzkammer darf niemals entfernt werden, da sonst das eingeschlossene Gas austreten und das Gerät unbrauchbar werden kann.
② Saubere und trockene Instrumentenluft wird verwendet, um die inneren Öffnungen des Wärmeleitbeckens zu spülen. Bei starker Verschmutzung können organische Lösungsmittel und wasserfreier Alkohol gelöst und entfernt werden, anschließend wird die Instrumentenluft zum Trocknen verwendet.
③ Der Widerstandswert des Heizdrahts wird mit einem Digitalmultimeter gemessen. Der Widerstandswert des Heizdrahts bei Normaltemperatur muss mit den Angaben in den entsprechenden Daten übereinstimmen. Die Widerstandswerte der vier Brückenarme müssen übereinstimmen; andernfalls muss der Heizdraht ausgetauscht werden. Beim Austausch des Heizdrahts ist auf die Symmetrie der vier Brückenarme zu achten.
④ Mit der oben beschriebenen Methode lässt sich der mit Glasfilm bedeckte Heizdraht reinigen. Gleichzeitig muss geprüft werden, ob der Glasfilm des Heizdrahts Risse aufweist und ob die Zuleitung beschädigt ist. Ersetzen Sie gegebenenfalls den verschlissenen oder beschädigten O-Ring der Brückenarmdichtung.
⑤ Stellen Sie die saubere, wärmeleitende Poolinstallation wieder her, um sicherzustellen, dass der wärmeleitende Draht zentriert und vertikal verläuft.
⑥ Das installierte Wärmeleitungsbecken muss unbedingt auf Luftdichtheit geprüft werden. Die Prüfmethode besteht darin, das Wärmeleitungsbecken mit einem Druck von 10 kPa abzudichten, wobei der Druckabfall nach 15 Minuten 0,4 kPa nicht überschreiten darf.