Zusammenfassung: In diesem Beitrag wird ein fortschrittliches Sauerstoffmessgerät mittels Ionenfluss vorgestellt. Dazu werden die Prinzipien und Eigenschaften von Sauerstoffmessmethoden wie der Absorptionsmethode mit Kupfer-Ammoniak-Lösung, der Brennstoffzellenmethode, der magnetischen Sauerstoffmethode, der Zirkoniumoxidmethode und der Lasermethode beschrieben.
Schlüsselwörter: Kupfer-Ammoniak-Lösung, Brennstoffzelle, magnetischer Sauerstoff, Zirkoniumdioxid, Laser, Ionenfluss, Sauerstoffmessgerät.
Der Sauerstoffgehalt ist in vielen industriellen Produktionsprozessen ein entscheidender Indikator, der Produktionskapazität, -geschwindigkeit, -effizienz und -sicherheit direkt beeinflusst. Daher ist es von großer Bedeutung, den Sauerstoffgehalt schnell, bequem, genau und zuverlässig zu messen und ihn zeitnah zu kontrollieren. Die Ionenflussmethode ist ein neues Messverfahren, das genau diese Anforderungen erfüllt. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden bietet sie zahlreiche Vorteile hinsichtlich Ansprechgeschwindigkeit, Stabilität, Gerätekosten und Sensorlebensdauer und eignet sich besonders für die Analyse hoher Sauerstoffkonzentrationen.
Traditionelle Methoden zur Messung des Sauerstoffgehalts: Dazu gehören die Absorptionsmethode mit Kupfer-Ammoniak-Lösung, die Brennstoffzellenmethode, die paramagnetische Methode, die Zirkoniumoxid-Konzentrationspotentialmethode und die Lasermethode usw. Das Prinzip sowie die Vor- und Nachteile der Methode werden im Folgenden zusammengefasst:
1.1 Absorptionsverfahren für Kupfer-Ammoniak-Lösung
Die Kupfer-Ammoniak-Lösung wird hergestellt, indem ein spiralförmig gewickelter Kupferdraht in eine Lösung aus gesättigter Ammoniumchloridlösung und Ammoniakwasser im Verhältnis 1:1 gegeben wird. Wird eine sauerstoffhaltige Gasprobe in eine mit Kupfer-Ammoniak-Lösung gefüllte Absorptionsflasche eingeleitet, wird das Kupfer in Gegenwart von Ammoniak durch den Sauerstoff in der Probe zu Kupferoxid (CuO) und Kupfer(II)-oxid (Cu₂O) oxidiert. Die Reaktionsgleichung lautet wie folgt:
Kupferoxid und Kupfer(I)-oxid werden jeweils mit Ammoniakwasser bzw. Ammoniumchlorid umgesetzt, um lösliche, hochvalente Kupfersalze Cu(NH₃)₂Cl₂ und niedrigvalente Kupfersalze Cu₂(NH₃)₂Cl₂ zu erzeugen. Das niedrigvalente Kupfersalz absorbiert Sauerstoff und wird dabei in ein hochvalentes Kupfersalz umgewandelt. Dieses wiederum wird durch Kupfer reduziert und in ein niedrigvalentes Kupfersalz umgewandelt. Dieser Kreislauf wiederholt sich, bis der Sauerstoff im Gas vollständig verbraucht ist. Der Sauerstoffgehalt im Gas (Volumenprozentkonzentration) kann anhand der Volumenreduktion des Gases bestimmt werden.
Diese Methode ist ein klassisches Verfahren zur Sauerstoffgehaltsmessung, das häufig in Schiedsverfahren eingesetzt wird und kostengünstig ist. Viele Gaslabore und Prüfinstitute verwenden sie noch immer, allerdings eignet sie sich im Allgemeinen nur für Gasproben mit einem Sauerstoffgehalt unter 99,9 %. Zu ihren Nachteilen zählen die notwendige Lösungsvorbereitung und das Aufwickeln von Kupferdraht, was den Aufwand erhöht. Der gesamte Messvorgang erfordert manuelle Bedienung und ist daher nicht für die kontinuierliche Online-Analyse geeignet. Sind andere oxidierende Gase im Messgas enthalten, werden die Messergebnisse verfälscht. Da die gesamte Absorptionsvorrichtung aus Glas besteht, ist sie empfindlich.
1.2 Brennstoffzellenverfahren
Die Brennstoffzelle besteht üblicherweise aus einer inerten Metallelektrode (Kathode), einer Blei- (oder Graphit-)Elektrode (Anode) und einem Elektrolyten (sauer oder alkalisch). Kathode und Anode sind jeweils über eine Metallplatte als Zuleitung verbunden. Der Elektrolyt fließt durch mehrere runde Öffnungen auf die Kathodenoberfläche. Diese ist mit einer dünnen Elektrolytschicht bedeckt, die wiederum von einer gasdurchlässigen Polytetrafluorethylen-(PTFE-)Folie abgedeckt wird. Das Gas strömt durch diese Folie in die Kathode, wo Sauerstoff und Elektrolyt reagieren. Die entstehenden OH⁻-Ionen wandern unter dem Einfluss des elektrischen Feldes zur Anode, wo sie Elektronen abgeben und Wasser bilden. Wird beispielsweise Silber als Anodenmaterial verwendet, lautet die chemische Reaktionsgleichung wie folgt:
Die durch die OH-Migration erzeugte Stromstärke ist proportional zum Sauerstoffgehalt in der Gasprobe, und der Sauerstoffgehalt in der Gasprobe kann durch Messung der in der Brennstoffzelle erzeugten Stromstärke ermittelt werden.
Die Methode bietet den Vorteil einer einfachen Brennstoffzelle mit geringem Volumen und schneller Reaktionszeit. Daher eignet sich der Sauerstoffanalysator dieser Methode sehr gut für den mobilen Einsatz und ist relativ kostengünstig. Allerdings handelt es sich bei der Brennstoffzelle um einen Verbrauchsdetektor, dessen Lebensdauer von der über den Sensor aufgenommenen Sauerstoffmenge abhängt. Die Anode reagiert während der Messung kontinuierlich und wird verbraucht. Ist die Brennstoffzelle erschöpft, fällt sie aus und muss ersetzt werden. Die Messgenauigkeit und -stabilität des Brennstoffzellen-Sauerstoffanalysators sind gering, insbesondere bei der Messung von Gasproben mit einem Sauerstoffgehalt von über 90 %. Die monatliche Drift kann mehr als 1 % betragen. Darüber hinaus ist zu beachten, dass eine Brennstoffzelle mit alkalischem Elektrolyt nicht zur Analyse des Sauerstoffgehalts in sauren Gasen geeignet ist, während ein saurer Elektrolyt nicht zur Messung von alkalischen Gasen geeignet ist.
1.3 Magnetfeldwirkung (Feldwirkungen)
Die Messung des Sauerstoffgehalts mittels paramagnetischer Methode beruht darauf, dass Sauerstoff paramagnetisch ist und seine Volumensuszeptibilität bei 20 °C k = 1062 × 10⁻⁶ (CGSM) erreichen kann. Die Volumensuszeptibilität anderer Gase ist deutlich geringer als die von Sauerstoff (mit Ausnahme von NO), weshalb die Sauerstoffgehaltsanalyse mittels paramagnetischer Methode zu den effektivsten Analysemethoden zählt.
Der magnetisch-mechanische Sauerstoffanalysator ist ein typisches Instrument zur paramagnetischen Sauerstoffbestimmung. Der Sauerstoffsensor besteht aus zwei mit Stickstoff gefüllten Quarzglaskugeln, die mit Platindrähten umwickelt sind und so einen elektrischen Rückkopplungskreis bilden. Die Kugeln schweben in einem Magnetfeld, und in ihrer Mitte befindet sich ein kleiner Reflektor. Die Lichtquelle im Inneren des Geräts emittiert einen Lichtstrahl, der vom Reflektor reflektiert und von einem Lichtdetektor mit fotoempfindlichem Bauteil empfangen wird. Befindet sich ein Sauerstoffmolekül in der Nähe einer Kugel, bewegt es sich unter dem Einfluss des Magnetfelds. Die Kugel wird ausgelenkt, wobei der Auslenkungswinkel mit steigender Sauerstoffkonzentration zunimmt. Diese Auslenkung beeinflusst den Reflektor und damit auch den Lichtstrahl des Lichtdetektors. Der Lichtdetektor erfasst diese Auslenkung und erzeugt ein elektrisches Signal. Nach der Verstärkung durch den Verstärker und der Rückkopplungsschaltung kehrt die Kugel unter dem Einfluss des Magnetfelds in ihre Ausgangslage zurück. Der Stromwert im Stromkreis ist proportional zum Sauerstoffgehalt. Der Sauerstoffgehalt der Probe kann durch Messung des Stromwerts bestimmt werden.
Die Vorteile der paramagnetischen Methode zur Sauerstoffgehaltsmessung liegen darin, dass die Messung im Wesentlichen unempfindlich gegenüber nicht messbaren Bestandteilen der Gasprobe (mit Ausnahme von NO und Xe) ist, sich auch für Gasproben mit hohem Sauerstoffgehalt eignet und sich durch schnelle Reaktionszeiten und gute Stabilität auszeichnet. Allerdings weist diese Methode auch Nachteile auf. So sind höhere Anforderungen an die Probenvorbereitung und die Messumgebung gestellt. Probendruck, Staub, Teer, Wasserdampf usw. können die Messergebnisse beeinflussen und sogar den Sensor beschädigen. Zudem muss das Gerät horizontal aufgestellt, Vibrationen und starke Magnetfelder vermieden werden. In der Nähe von größeren elektrischen Anlagen oder Stromleitungen darf es nicht verwendet werden. Paramagnetische Sauerstoffanalysatoren sind teurer, haben einen komplexeren Aufbau und sind daher kostspieliger.
1.4 Zirkonoxid-Konzentrationspotentialmethode
Das im Zirkonoxid-Konzentrationspotentialverfahren verwendete Zirkonoxidrohr ist ein stabiler, gesinterter Zirkonoxidkeramikkörper. Dieser entsteht durch Hochtemperatursintern von Zirkonoxidmaterial, dem ein bestimmter Anteil an Yttriumoxid oder Calciumoxid beigemischt wird. Aufgrund der vorhandenen Yttriumoxid- oder Calciumoxidmoleküle entstehen im kubischen Kristallgitter des Zirkonoxids Sauerstoffionenlöcher. Dadurch ist das Zirkonoxidrohr bei hohen Temperaturen ein guter Sauerstoffionenleiter. Aufgrund dieser Eigenschaft bildet sich bei einer bestimmten Temperatur und unterschiedlichem Sauerstoffgehalt im Gas auf beiden Seiten des Zirkonoxidrohrs eine typische Sauerstoffkonzentrationsbatterie. Das Zirkonoxidrohr ist röhrenförmig und in der Mitte durch Zirkonoxidmaterial getrennt. Auf beiden Seiten des Zirkonoxids ist eine Schicht aus porösem Metall als Elektrodenmaterial gesintert (üblicherweise Platin). Bei einer bestimmten Temperatur (600-1400°C) werden die Sauerstoffmoleküle auf der Seite mit höherem Sauerstoffgehalt an der Elektrode adsorbiert. Unter der Katalyse von Platin findet eine Reduktionsreaktion statt, und die Elektronen bilden Sauerstoffionen, nämlich:
Gleichzeitig wird die Seitenelektrode positiv geladen und dient als positive Elektrode bzw. Anode einer Sauerstoffkonzentrationszelle. Die Sauerstoffionen wandern durch die Poren im Zirkonoxidkristall auf die andere Seite mit dem geringeren Sauerstoffgehalt, wobei Elektronen an der Platinelektrode abgegeben werden und Sauerstoffmoleküle bilden, nämlich:
Gleichzeitig wird die Elektrode negativ geladen und dient als Kathode einer Sauerstoffkonzentrationszelle. Das Potenzial korreliert mit dem Sauerstoffgehalt des Gases, gemessen mit Zirkoniumoxid, und folgt der Nernst-Gleichung.
In Formel:
E: Sauerstoffkonzentrationspotential (mV)
R: Gaskonstante 8,3145 J/mol·K
T:273,15 + t (℃)
n: Die Arbeitstemperatur (K) der Zirkoniumoxidsonde, angegeben durch die absolute Temperatur, beträgt 273,15 + t(°C).
F: Faraday-Konstante, 96485,3365 (C/mol)
P0: Sauerstoffpartialdruck im Referenzgas
P1: Zu messender Sauerstoffpartialdruck im Gas
Die Gleichung bildet die Grundlage für die Messung des Sauerstoffgehalts in Gasen mittels Zirkonoxid-Konzentrationsbatterie. Bei der Messung wird das Zirkonoxidrohr auf 600–1400 °C erhitzt. Die eine Seite des Rohrs wird mit einem Gas mit hohem Sauerstoffgehalt und bekanntem Sauerstoffgehalt als Referenzgas, beispielsweise Luft (P0 = 20,6 %), gefüllt, während die andere Seite mit dem zu messenden Gas gefüllt wird. Der Sauerstoffpartialdruck (P1) im Messgas kann durch Messung des Potenzials E der Konzentrationsbatterie und der absoluten Temperatur der Zirkonoxidsonde berechnet werden. Daraus lässt sich die Sauerstoffkonzentration im Messgas bestimmen.
Das Verfahren zeichnet sich durch hohe Empfindlichkeit, schnelle Reaktionszeit, einen großen linearen Messbereich, gute Reproduzierbarkeit und Stabilität aus. Der interne Aufbau des Zirkonoxid-Sauerstoffanalysators ist einfacher als der des magnetischen Sauerstoffanalysators und wird kaum von äußeren Umgebungsbedingungen wie Temperatur oder Vibrationen beeinflusst. Er benötigt daher nahezu keine Wartung. Allerdings sind auch seine Nachteile deutlich: Da die Elektronen im Zirkonoxidmaterial eine höhere Temperatur benötigen, um sich zu bewegen, muss das Gerät mit einem Heizofen zum Erhitzen des Zirkonoxidrohrs ausgestattet sein. Dies führt zu einer langen Vorheizzeit. Zudem wird die Sauerstoffkonzentrationsmessung mit dem Zirkonoxid-Verfahren durch reduzierende Gase im Messgas beeinflusst, was zu niedrigeren Messwerten führt. Daher eignet es sich nicht für die Messung der Sauerstoffkonzentration in Gasproben mit hohem Anteil an reduzierenden Gasen oder in Gasen mit hohem Anteil an reduzierenden Gasen. Insbesondere bei der Messung von Sauerstoffkonzentrationen im ppm-Bereich muss der Einfluss reduzierender Gase auf das Messergebnis unbedingt berücksichtigt werden. Wenn die Sauerstoffkonzentration in der zu messenden Gasprobe höher ist als die Sauerstoffkonzentration in der Luft (20,6 %), muss zusätzlich zur Verwendung des Gases mit der höheren Konzentration als Referenzgas, um sicherzustellen, dass das Konzentrationspotenzial positiv ist, der Zirkoniumoxid-Detektionstank neu geformt werden, wodurch die Kosten des Instruments erheblich steigen.
1.5 Laser-Sauerstoffmessmethode
Das Laser-Sauerstoffmessverfahren basiert auf der Eigenschaft von Sauerstoffmolekülen, Laserlicht bestimmter Wellenlängen zu absorbieren. Ein Laserstrahl mit fester Wellenlänge und bekannter Lichtintensität wird von einer Laserdiode im Inneren des Instruments erzeugt. Der Laserstrahl wird in ein mit der zu messenden Gasprobe gefülltes Messbecken eingekoppelt. Nachdem er mehrmals zwischen zwei Spiegeln an den Seiten des Messbeckens hin und her reflektiert wurde, wird ein Teil des Lichts vom Sauerstoff in der Gasprobe absorbiert, und der verbleibende Teil wird zum Sammelpol reflektiert und dort erfasst.
Gemäß dem Billschen Gesetz ist das Verhältnis der absorbierten Strahlintensität zur ursprünglichen Intensität proportional zum Sauerstoffgehalt in der Gasprobe:
Ln[I0/I] = S × L × N
In Formel:
I0: ursprüngliche Lichtintensität
I: Restlichtintensität, die von Sauerstoff in einer gasförmigen Probe absorbiert wird
S: Absorptionskonstante von Sauerstoff bei einer bestimmten Laserwellenlänge
L: Optische Weglänge
N: Die Anzahl der Sauerstoffmoleküle auf dem optischen Pfad hängt mit dem Sauerstoffgehalt im Probengas zusammen.
Daher lässt sich der Sauerstoffgehalt der Gasprobe durch Messung der ursprünglichen und der absorbierten Lichtintensität bestimmen. Da die gewählte Laserwellenlänge spezifisch ist, werden die Messergebnisse von anderen Gasen kaum beeinflusst. Die Berechnung mittels I/I₀ eliminiert nahezu den Einfluss der Lichtintensität, des Reflexionsgrades des Spiegels und von Änderungen der elektrischen Geräte. Derzeit sind die nach diesem Prinzip hergestellten Instrumente noch relativ teuer, und ihre Stabilität muss weiter verbessert werden.
3D-Ionenflusstechnologie
Das Funktionsprinzip des 3D-Ionenfluss-Sauerstoffsensors ist in Abbildung 1 dargestellt.
Auf beiden Seiten des stabilisierten ZrO₂ sind Platinelektroden aufgebracht. Die Kathodenseite ist durch eine Abdeckung mit einer Gasdiffusionsöffnung verbunden, wodurch ein Kathodenhohlraum entsteht. Bei einer bestimmten Temperatur und Anlegen einer bestimmten Spannung an die beiden Seiten der ZrO₂-Elektrode nehmen die Sauerstoffmoleküle im Hohlraum Elektronen auf und bilden Sauerstoffionen (O₂⁻) an der Kathode. Die O₂⁻-Ionen wandern durch die Sauerstofffehlstellen des ZrO₂ zur Anode, geben dabei Elektronen ab und werden zu gasförmigem Sauerstoff. Dieses Phänomen wird als elektrochemische Pumpe bezeichnet. Der Sauerstoff im Kathodenhohlraum wird kontinuierlich durch den ZrO₂-Elektrolyten aus dem Hohlraum gepumpt, wodurch ein Stromfluss entsteht. Bei konstantem Sauerstoffanteil steigt die Spannung und damit auch die Stromstärke. Überschreitet die Spannung einen bestimmten Wert, erreicht die Stromstärke einen Sättigungswert. Dies ist auf die durch die Diffusion von Sauerstoff durch die kleinen Öffnungen im Kathodenhohlraum begrenzte Diffusion zurückzuführen. Dieser Sättigungsstrom wird als Ionenstrom bezeichnet. Der Diffusionsmechanismus von Gas in kleinen Poren bestimmt die Eigenschaften des Sensors. Bei der Diffusion in kleinen Poren treten zwei Arten von Ionenströmungen auf: die Moleküldiffusion und die Knudsen-Diffusion. Ist der Porendurchmesser größer als der mittlere Durchmesser des Gasmoleküls, so ergibt sich der Ionenstrom IL im Diffusionsbereich zu:
In der Formel gilt: F – Faraday-Konstante; D – Diffusionskoeffizient von Sauerstoffmolekülen im Vakuum; S – Querschnittsfläche der Diffusionsöffnung; L – Länge der Diffusionsöffnung; C – Molenbruch von Sauerstoff um den Sensor; CT – Molenbruch der gesamten gasförmigen Substanz. Wenn C/CT < 1, ist der Ionenstrom gemäß Formel (1) proportional zum Molenbruch von Sauerstoff, und der Ionenstrom IL beträgt:
Aus Formel (2) ergibt sich ein nahezu linearer Zusammenhang zwischen Ionenstrom und Sauerstoff-Molenbruch. Der Sauerstoff-Molenbruch im gemessenen Gas kann anhand des Ausgangsstroms bestimmt werden.
Die Sauerstoffzufuhr zur Sensorkathode wird mit Hilfe eines porösen Keramiksubstrats als Diffusionsschicht gesteuert, wobei LSM als dichte Diffusionsbarriereschicht mit einer porösen Schichtstruktur verwendet wird, wie in Abbildung 2 dargestellt.
Abbildung 2 Sauerstoffsensor der porösen Schicht
Der Ionenfluss des Sauerstoffsensors vom Typ poröse Schicht entspricht der Formel (2).
In der Formel steht F für die Faraday-Konstante, D für den effektiven Sauerstoffdiffusionskoeffizienten in der porösen Schicht, S für die Kathodenfläche, L für die Substratdicke der porösen Schicht und C für den Sauerstoff-Molenbruch um den Sensor. Aus Formel (3) ergibt sich, dass der Grenzwert des Stroms des Sauerstoffsensors mit poröser Schicht linear mit dem Sauerstoff-Molenbruch korreliert.
Spannungs-Strom-Kennlinie
Die Spannungs- und Stromkennlinien des Sensors sind in Abbildung 3 für verschiedene Sauerstoffkonzentrationen in der Umgebung dargestellt.
Abbildung 3: Schematische Darstellung der Spannungs- und Stromkennlinie des Sensors
Die Beziehungskurve zwischen dem 3D-Ionenstrom und der Sauerstoffkonzentration ist in Abbildung 4 dargestellt.
Abbildung 4 Kurvendiagramm des Ionenstroms und der Sauerstoffkonzentration
3. Vergleich mit der „Kupfer-Ammoniak-Lösung-Absorptionsmethode“:
Das Shanghaier Institut für Metrologie und Messtechnik verglich das von Chang Ai hergestellte Ionenfluss-Sauerstoffmessgerät mit der Absorptionsmethode mit Kupfer-Ammoniak-Lösung. Das Gerät wurde mit O₂ in 24,1 % He kalibriert. Anschließend wurde der Sauerstoffgehalt des Gases mit der von einem Unternehmen bereitgestellten „Absorptionsmethode mit Kupfer-Ammoniak-Lösung“ gemessen. Das Gerät zeigte einen Wert von 97,71 % an. Nach einigen Tagen und mehreren Wiederholungsmessungen lag der Anzeigebereich zwischen 97,65 % und 97,89 %. Das Gerät zeichnet sich somit durch gute Wiederholbarkeit, Stabilität und geringe Messgenauigkeit aus. Nach dem Einschalten stabilisiert sich das Gerät innerhalb weniger Minuten. Die Messdauer beträgt etwa sechs Minuten.
4. Vergleich verschiedener Prinzipien
5. Anwendung eines 3D-Ionenfluss-Sauerstoffanalysators
Die in China hergestellte Serie von 3D-Ionenfluss-Sauerstoffanalysatoren wurde 2004 auf den Markt gebracht. In den vergangenen zehn Jahren hat sie sich im praktischen Einsatz bewährt und bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Sie hat sich einen beachtlichen Marktanteil im Bereich der Luftzerlegungsanalyse, insbesondere in der medizinischen Sauerstoffproduktion, gesichert und wird voraussichtlich in den nationalen Standard aufgenommen. Das tragbare Gerät ist nicht nur im Labor praktisch, sondern auch überall einsetzbar und kann insbesondere bei Online-Analysen die magnetische Sauerstoffmessung ersetzen.
Wenfeng Iron and Steel, Longhai Iron and Steel, Tangshan Iron and Steel, Shanghai Baosteel Group, Xinjiang Bayi Iron and Steel, Dayangritic Acid, Shanxi Jianbang Group, Shandong Laigang Tianyuan Gas, Henan Shenma Nylon Chemical, Shanxi Lanxing Chemical, Ningbo Linde Gas, Shougang Changzhi Iron and Steel usw. haben alle den Ionenfluss-Sauerstoffdetektor eingesetzt, der die Erkennung von Sauerstoff mit hohem Gehalt im Luftzerlegungsprozess revolutioniert hat, vom Prinzip des magnetischen Sauerstoffs dominiert wurde, eine solide Grundlage für heimische Produkte geschaffen hat und weltweit Anklang findet.
Sauerstoffanalysator der CI-PC84-Serie
Technische Parameter:
Messbereich: 10 % bis 95 %/99,99 %, 0 bis 40 % O2 (Bitte beachten Sie die Angaben auf dem Typenschild)
Sensor: Neuer Ionenfluss-Sauerstoffsensor
Genauigkeit: ≤±1%FS
Wiederholgenauigkeit: ≤±0,5 %FS
Stabilität: <±0,5 %FS/7d
Reaktionszeit: T90 < 15 s
Lebensdauer des Sensors: Mehr als 5 Jahre (bei normalem Gebrauch)
Nutzungsdauer des Instruments: Mehr als 6 Jahre (bei normalem Gebrauch)
Abmessungen: Siehe Abbildungen 1 bis 4
Gewicht des Instruments: 2 kg (ca. 2 kg)
Stromversorgung: Leistungsaufnahme unter 10 VA
Umgebungstemperatur: 0~45℃
Umgebungsfeuchtigkeit: <80 % relative Luftfeuchtigkeit
Probenfluss: 400–600 ml/min
Probendruck: 86~106kPa
Analogausgang frei einstellbar: 4–20 mA / 0–20 mA / 0–1 V / 0–5 V / 0–10 V / 1–5 V
Kommunikation: RS485 (Standard)/232 (optional)
Alarmausgang: 2 Sätze Konzentrationsalarmschalterausgänge